Montag, 09.02.
Römer 8,1: Gemeinsam den Bibeltext lesen.
Gericht: Wenn Jesus auf diese Welt zurückkehrt, werden alle Menschen von Gott vor Gericht gestellt. Alle müssen ihm Rede und Antwort zu dem stehen, was sie in ihrem Leben gemacht oder angestellt haben. Jeder, der an Jesus glaubt, wird freigesprochen.
Nach dem Lesen des Verses dürfen die SuS kurz überlegen und dann mit ihrem Daumen abstimmen, wie ihnen der Vers gefällt. Die SuS, die möchten, können etwas dazu sagen. Sie können sich außerdem gleichzeitig melden, um zu zeigen, dass sie eine Frage zum Bibeltext haben.
Vor Gericht werden Menschen verurteilt, wenn sie etwas getan haben, das gegen das Gesetzt verstößt. Aber auch wir untereinander können verurteilen, z.B. wenn wir eine Person nicht mögen.
- Wurdest du schon mal von jemandem verurteilt? Wie war das?
- Hast du schon mal jemanden verurteilt? Wie hast du dich dann verhalten?
- Wie könnten wir verhindern, dass wir uns gegenseitig verurteilen?
Erzähl eine Situation aus deinem eigenen Leben, in der du Verurteilung erlebt hast.
ODER
Etwas zum Thema Vergebung erzählen:
„Entschuldigung“ zu sagen kann ganz schön schwierig sein. Umso schöner ist es, wenn jemand anderes diese Entschuldigung auch annimmt, dem anderen vergibt, und somit aus der Welt schafft, was einen voneinander trennt. Doof ist es, wenn ein Streit nicht vergessen werden kann. Ich erlebe das manchmal, dass sich Kinder beieinander entschuldigen und kurz danach schubsen sie sich wieder oder lästern sie übereinander. Das ist keine richtige Vergebung.
Bei Gott ist das anders. Was Gott einmal vergibt, das ist weg. Wir brauchen auch keine Strafe zu fürchten. Es ist, als hätte diese Schuld nie existiert. Jesus trägt unsere Schuld und sie muss uns nicht mehr belasten, oder das Leben schwer machen. Er ist für unsere Schuld am Kreuz gestorben und hat sie besiegt- restlos. Leben als Christ, leben mit Gott heißt nicht, dass wir ab jetzt ganz frei davon sind, etwas falsch zu machen, aber es heißt, dass wir um Vergebung bitten dürfen und sie auch erhalten.
Jeder bekommt einen Zettel. Die SuS dürfen aufschreiben, wo sie etwas falsch gemacht haben und die sie vielleicht noch belasten. Für diese Dinge kann gemeinsam gebetet werden. Als Zeichen, dass diese Fehler nicht schlimm sind, weil wir an Jesus glauben, dürfen die SuS die Zettel zusammenknüllen und in einen Mülleimer werfen, den der Lehrer nach der Stunde mitnimmt und die Zettel entsorgt. Noch eindrücklicher ist es, wenn die Zettel verbrannt werden, denn dann sind sie wirklich weg.
Bibellesebund Deutschland
Lockenfeld 2
51709 Marienheide
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