Mittwoch, 04.03.
Johannes 11,45-50: Gemeinsam den Bibeltext lesen.
Evtl. beim Bibellesen noch die Verse 51-52 hinzunehmen.
Die römische Regierung hatte den Handlungsspielraum der Juden sowieso schon sehr eingeschränkt. Jeder Aufruhr und jeder mögliche Aufstand gegen den Kaiser wurde bereits im Keim erstickt. Nun befürchteten die führenden Juden, Jesus und seine Anhänger könnten eine Massenbewegung und damit das Misstrauen der Römer auslösen. Und das würde den Juden noch weniger Macht und Einfluss zurücklassen.
Auch wir halten heute eine Ratssitzung. Es werden Thesen vorgestellt, die SuS sollen sich melden, wenn sie dem zustimmen:
• Wer Menschen um sich schart, ist gefährlich.
• Wer Wunder tut, muss weg.
• Wer Wunder tut, muss von Gott kommen.
• Es ist besser, wenn einer stirbt, anstatt alle.
- Vers 45: Etliche sind dadurch zum Glauben gekommen. Wie bist du zum Glauben gekommen?
- Braucht es Wunder, um an Gott zu glauben?
- Falls du nicht glaubst: Was würde dir helfen zu glauben?
Erzähl eine Situation aus deinem eigenen Leben, in der du begriffen hast, was Jesus für dich getan hat.
Oder
Etwas zum Thema Schaden verhindern erzählen.
Bei einem Attentat oder Amoklauf muss die Polizei manchmal in Sekundenschnelle entscheiden, ob sie eine Person an- oder sogar erschießt, um dadurch noch größeren Schaden zu verhindern. Das meint der oberste Priester, als er entscheidet, Jesus verschwinden zu lassen. Was er nicht weiß: Genau das wird geschehen. Indem Jesus am Kreuz sterben wird, wird er dadurch die ganze Menschheit retten, weil allen Menschen so Vergebung der Schuld angeboten ist. Einer stirbt für alle. An Karfreitag denken wir genau daran.
Gemeinsam mit den SuS das Lied „Jesus kam für dich“ singen. (H. Heizmann, z. B. in „Feiert Jesus, Kids“, „Einfach spitze“, „Meine Lieder – deine Lieder“)
https://www.youtube.com/watch?v=AdaBGZ8CJ2Y&list=RDAdaBGZ8CJ2Y&start_radio=1
Bibellesebund Deutschland
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