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Montag, 30.03.

Johannes 19,1-7: Gemeinsam den Bibeltext lesen.


- Die Grausamkeit der Soldaten in diesem Abschnitt erklärt sich auch daraus, dass sie den, den sie töten sollen „entmenschlichen müssen“ damit sie dieses grausame Geschäft erledigen können.
- Die Juden (und alle eroberten Völker) durften im röm. Reich keine Todesurteile fällen und vollstrecken. Dieses war den Besatzern vorbehalten.
- Pilatus Aussage in V.5 passt zu Joh. 1,14: Jesus wurde ganzer Mensch, auch mit all den menschlichen Facetten des Leides.

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Gemeinsam mit den SuS das Dirigentenspiel spielen: Die Klasse sitzt im Kreis, ein Mitspieler verlässt den Raum. Die übrige Gruppe bestimmt nun, wer Dirigent sein soll. Seine Aufgabe ist es, möglichst unauffällig den anderen Zeichen zu geben, wann sie ein anderes Instrument spielen sollen. Dann kommt der Spieler, der draußen gewartet hat, zurück in den Raum. Die Gruppe beginnt pantomimisch ein Instrument zu spielen. Nach kurzer Zeit muss das Instrument gewechselt werden. Wann und welches Instrument gespielt wird, bestimmt der Dirigent - und zwar möglichst so, dass der Zuschauer es nicht merkt. Sobald er den Dirigenten erkannt hat, kann er im Orchester mitmachen und der Dirigent verlässt den Raum. Für die zweite Runde wird ein neuer Dirigent ernannt...
Im Bibeltext lesen wir davon, dass die Obersten Priester bestimmen, was mit Jesus passiert, aber die anderen müssen mitmachen. Wie bei dem Spiel. Mit den SuS darüber austauschen:
- Wie war das, das einer bestimmt, was gemacht wird?
- War es besser, zu bestimmen, oder mitzumachen?

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- Was hättest du an Pilatus Stelle gemacht?
- Hast du es schon erlebt, dass jemand unfair behandelt wurde? Was hast du gemacht?
- Was könnte passieren, wenn in dieser Situation jemand dem Angeklagten hilft?
- Wie könnte diese Situation hier zu einem guten Ende geführt werden?

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Erzähl eine Situation aus deinem eigenen Leben, in der du mutig warst und dich für jemanden eingesetzt hast.

Oder

Etwas zum Thema Mitleid und Handeln erzählen:
Mitleid ist richtig und wichtig. Aber wenn jemandem Unrecht getan wird ist es auch wichtig zu handeln und demjenigen beizustehen. Pilatus vertraut nicht auf Gott und hat nur seine Karriere im Blick. Auch dem, der Gott/Jesus vertraut kann es sehr schwerfallen, in so einer Situation gegen die Masse zu handeln. Es ist wichtig, dass wir das mit Gottes Hilfe und mit der Hilfe von anderen Menschen einüben. Wenn ich Freunde haben, die sich mit mir für Gerechtigkeit einsetzen ist es schon viel leichter und Jesus ist da sowieso an meiner Seite. Trotzdem brauche ich dafür ganz schön viel Mut. Was hier geschieht, erscheint mir so falsch, das kann doch nicht sein, dass das wirklich passiert. Aber das ist nur meine menschliche Sicht. So schlimm das auch alles ist, es war Gottes Plan. Das alles ist passiert, damit uns vergeben ist. Das ist und bleibt geheimnisvoll. Es zeigt Gottes Souveränität auf.

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Gemeinsam mit den SuS über das Thema Zivilcourage reden:
https://bundesnetzwerk-zivilcourage.de/verhaltenstipps/

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