BLB-Logo
BLB-Logo
Freitag, 17.04.

Amos 5,4.14-15: Gemeinsam den Bibeltext lesen.


Zu Gott kommen heißt, sich Zeit für Gott zu nehmen und mit ihm zu reden.
Gnade: etwas Gutes bekommen, das man nicht verdient hat.
Nachkommen Josefs: Das Nordreich Israel.
Zur Zeit von Amos gingen viele Menschen in den Tempel und beteten. Sie dachten: „Wenn wir beten, ist alles gut.“ Aber im Alltag zeigte sich nichts von dem, was Gott sich für ein gutes Miteinander wünscht. So verhielten sich viele unfair: Arme wurden schlecht behandelt. Reiche nutzten ihre Macht aus. Das passt nicht zusammen und deshalb schickt Gott Amos.

Auf neuer Seite öffnen

Die SuS überlegen sich in Gruppen eine Situation, bei der dann die ganze Klasse entscheiden soll, ob das gerecht oder ungerecht ist. Diese Situationen müssen nicht unbedingt eindeutig sein. Dann kann ein Austausch mit den SuS darüber stattfinden. Die SuS können der Klasse die Situation auch vorspielen.

Auf neuer Seite öffnen

- Zu Gott kommen: Geht das? Und wenn ja, wie soll das gehen? Sammelt Ideen.
- Bist du schon einmal zu Gott gekommen? Wie hast du das gemacht?
- Was denkst du: Warum ist es Gott wichtig, dass wir das Gute tun?
- Hast du schon mal erlebt, dass andere ungerecht sind? Wie gehst du damit um?

Auf neuer Seite öffnen

Erzähl eine Situation aus deinem eigenen Leben, in der du dich gegen das Böse und für das Gute entschieden hast.

Oder

Etwas zum Thema Liebt das Gute erzählen:
In meinem Alltag denke ich oft gar nicht darüber nach, was ich so mache. Ich denke zum Beispiel: „Oh man ist der blöd, warum kann der das nicht?“ oder ich sage zu einer Freundin: „Hast du gehört, wie schief die gesungen hat?“ Wenn ich abends über den Tag nachdenke, fällt mir dann manchmal auf, was ich da alles gedacht und gesagt habe. Und ich nehme mir vor, dass ich am nächsten Tag nichts Blödes über andere denken will und nicht anfangen möchte zu lästern. Und dann ist der nächste Tag da und ich lästere doch wieder. Nicht, weil ich es unbedingt will, sondern weil ich vergessen habe, dass ich das nicht mehr wollte. Ich finde das also schon ganz schön schwer, immer das Gute zu tun. Nicht bei allem, aber eben bei bestimmten Dingen. Manchmal brauche ich auch jemanden, der mich daran erinnert, dass ich das nicht machen sollte. Wenn zum Beispiel meine Freundin sagt: „Du, wir wollten doch nicht mehr lästern!“, dann erinnert sie mich daran. Vielleicht könnt ihr euch untereinander daran erinnern, das Gute zu tun und gemeinsam dafür sorgen, dass es in eurer Klasse gerecht und fair zugeht.

Auf neuer Seite öffnen

Einloggen um einen Kommentar zu schreiben
Bibellesebund Deutschland

Lockenfeld 2
51709 Marienheide
Telefon 02261 54958-0