Donnerstag, 23.04.
Richter 2,16-19: Gemeinsam den Bibeltext lesen.
Die *Richter waren bedeutende Männer (und eine Frau) aus den Stämmen des Volkes Israel. Zu den bedeutendsten Richtern gehörten Ehud, Debora, Gideon, Jefta und Simson. Bevor es in Israel Könige gab, berief Gott Richter, die in seinem Auftrag für Gerechtigkeit sorgen sollten. Ihre Aufgabe war es, Recht zu sprechen und Streitigkeiten zu lösen und das Heer im Krieg anzuführen. Solange ein Richter lebte, hielt das Volk Gott die Treue. Danach war dem Volk die Gebote Gottes wieder egal.
Spielt zusammen „Stille Post“ und sagt euch gegenseitig Wörter aus dem Bibeltext weiter z.B.:
- Richter
- Israel
- Plündernde Nachbarstämme
- Götter
- Gebote
- Vorfahren
- Retter
- Quäler
- Ungehorsam
- Gott beruft Richter. Sie sollen dem Volk helfen. Was ist ihre Aufgabe?
- Das Volk jammert und klagt. Was bedeutet jammern und klagen? Worüber hast du dich schon einmal beklagt?
- Was bedeutet es vom rechten Weg abzukommen?
- Wie geht Gott mit seinem Volk um, obwohl sie immer wieder nicht das tun, was er richtig und besser wäre? Worüber staunst du?
Erzähl eine Situation aus deinem eigenen Leben, in der du geklagt und Gottes Hilfe erfahren hast.
Oder
Etwas zum Thema Klagen erzählen:
Gott hört (V. 18), dass Menschen aus seinem Volk klagen und jammern. Das beeindruckt mich. Obwohl die Menschen nicht auf Gott hören, hört Gott sie. Dieser Gott hat seine Menschen so lieb, dass er seine eigenen Regeln für die Menschen verändert, indem er ihnen immer wieder eine neue Chance gibt und verzeiht. Doch als „Dankeschön“ vergessen und missachten sie Gott immer wieder. Das kann doch nicht sein, denke ich. Warum kapieren sie nicht, wie dumm das ist?
Und dann denke ich daran, wie oft ich Gott um etwas bitte und vergesse, mich bei ihm zu bedanken. Wie oft klage ich ihm, wenn es mir (oder anderen) nicht gut geht und ich denke gar nicht mehr daran, ihn für alles Gute und Schöne zu loben. Wie selten denke ich an Gott und verlange doch, dass er immer auf mich aufpasst … Ich bin so dankbar, dass Gott so anders und so geduldig ist. Ich darf mich bei ihm entschuldigen und staune, dass er mich liebt und mir treu bleibt, auch wenn ich mich immer wieder falsch verhalte. Wie gut, dass ich Neues lernen und mich von ihm verändern lassen darf - auch heute.
Die SuS bekommen in Gruppen die Aufgabe, für jeden Buchstaben im Alphabet etwas zu finden, für das sie Gott dankbar sind, woran sie sich erinnern können, wenn es ihnen nicht gut geht. Entweder es wird eine schnelle Runde gespielt, und das Ziel ist es, möglichst viele Worte in kurzer Zeit zu sammeln. Oder die SuS bekommen mehr Zeit dafür und sollen möglichst kreative Dankesanliegen finden.
Bibellesebund Deutschland
Lockenfeld 2
51709 Marienheide
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