Dienstag, 06.10.
Esra 6,15-22: Gemeinsam den Bibeltext lesen.
Das Passafest erinnert an den Auszug aus Ägypten. Bei diesem Fest werden bestimmte Speisen gegessen z.B. das Passalamm und ungesäuerte Brote (2 Mose 12). Um das Fest zu feiern, musste man rein sein. Das bedeutet: Unrein wurde man z. B. durch Kontakt mit verbotenem Essen, Berührung eines Toten oder Blut sowie mit Krankheiten. Auch Sünde machte unrein. Durch Waschungen oder Opfer konnte man sich reinigen.
Opfer: Eine Art Geschenk von Menschen für Gott. Damals schlachteten die Menschen bestimmte Tiere und verbrannten sie auf dem Altar. Damit sagten sie Gott „Danke“ oder „Entschuldigung“. Die Regeln für die unterschiedlichen Opfer stehen im Alten Testament.
Priester und Leviten: Sie arbeiteten für Gott und sorgten dafür, dass die Menschen Gott richtig verstehen. Sie kannten sich gut in den Heiligen Schriften und mit Gottes Geboten aus. Außerdem kümmerten sie sich um Arbeiten in und um den Tempel (Gottesdienste, Opfer, Schriftauslegung).
Gesetz des Moses: Damit sind die Regeln gemeint, die Gott Mose und dem Volk Israel gegeben hat. Vieles davon steht in den Büchern 2 und 3 Mose.
Gemeinsam mit den SuS mit Mäxchen über den Bibeltext reden.
Mäxchen_Lau7OWZ.pdf- Bei welchen Aufgaben fällt es dir schwer, dranzubleiben?
- Wer oder was ermutigt dich, trotzdem durchzuhalten?
- Wenn du eine große, anstrengende Aufgabe geschafft hast, was machst du dann?
- Was machst du, wenn du dich richtig über etwas freust?
Erzähl eine Situation aus deinem eigenen Leben, in der du eine anstrengende Aufgabe abschließen konntest.
Oder
Etwas zum Thema Gemeinsam durchhalten erzählen:
Manchmal fällt es mir schwer, eine Aufgabe durchzuhalten, wenn ich müde bin oder mich frage: „Warum mache ich das eigentlich?“ Beispielsweise wenn ich viel lerne oder für einen Marathon trainiere. Dann mache ich richtig lange das Gleiche, übe und übe, aber einen richtigen Fortschritt sehe ich oftmals noch nicht gleich. Wenn ich es aber dann doch schaffe, merke ich, dass ich weitergekommen und richtig gut geworden bin. Ich kann das alles irgendwie alleine schaffen. Aber viel mehr Spaß macht es, wenn ich das mit Freunden zusammen mache. Die sehen meine Fortschritte, ich sehe ihre und so können wir zusammen durchhalten. So haben die Israeliten es auch geschafft, ihren Tempel aufzubauen. Ich stelle mir das so vor: Wenn einige nicht mehr konnten, warenandere da, die gerade richtig motiviert waren. Und so ging es immer irgendwie weiter – auch wenn alle mal einen Durchhänger hatten. Und am Ende feiern sie, allerdings nicht sich selbst, sondern Gott, der ihnen geholfen hat, durchzuhalten. Ich möchte heute auch dranbleiben, mich von anderen „anfeuern“ lassen, Gutes zu tun und auch selbst andere ermutigen, an etwas dranzubleiben. Und ich bin froh, dass ich dabei Gott auch heute an meiner Seite habe, der mich dabei unterstützt.
Zur besseren Vorstellung des früheren Tempels, kann das englische Video Solomon’s Temple angesehen werden.
https://www.youtube.com/watch?v=oiF-wObznds
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