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Mittwoch, 23.04.

Lukas 24, 36-43: Gemeinsam den Bibeltext lesen.


εἰρήνη (eirēnē)
Das griechische Wort eirēnē wird in der Bibel für „Frieden“ verwendet. Frieden bedeutet nicht nur das Ende eines Streits oder äußere Ruhe, sondern hat eine tiefere, göttliche Bedeutung. In Lukas 24,36 spricht Jesus seinen Jüngern diesen Frieden zu – es geht um ein Heil sein, ein ungestörtes Wohlbefinden der Seele.

Dieser Frieden ist ein Geschenk Gottes. Er entsteht durch Gottes Liebe und Gnade und nimmt das Chaos und die Not, die durch die Sünde in die Welt gekommen sind, weg. Deshalb wird die Botschaft von Jesus auch das Evangelium des Friedens genannt: Sie bringt Heil und macht Menschen ganz.

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Die SuS bekommen jeweils ein Blatt Papier ausgeteilt. Nun sollen sie sich in die Lage der Jünger versetzen. Wie hättet ihr an ihrer Stelle geschaut? Sie sollen ihren Gesichtsausdruck auf das Papier bringen.
Anschließend können die Werke auf ein Zeichen hin gleichzeitig umgedreht werden und die Klasse zeigt sich ihre Gesichter.

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- Wie reagiert Jesus auf die entsetzen Gesichter der Jünger?
- Was hättest du Jesus gesagt?
- Hast du schon mal Gottes Friede gespürt?
- Wie fühlt sich Friede an?
- Was gibt dir Frieden?
- Was worin unterscheiden sich weltlicher und göttlicher Frieden?

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Etwas aus dem eigenen Leben erzählen, wo Gott einem Frieden geschenkt hat

oder

Etwas zum Thema INNERER FRIEDE erzählen:

Ich finde es richtig toll, mit welchen Worten Jesus seine Jünger begrüßt. Er sagt nicht „Hallo, hier bin ich wieder“ und bricht auch nicht in Jubelrufe aus: „Ich habe den Tod besiegt, freut euch mit mir!“ Nein, Jesus wünscht seinen Jüngern Frieden. Das Herz der Jünger war so unruhig, sie hatten so viele Fragen, waren enttäuscht, hatten keine Hoffnung mehr … Und Jesus sagt: „Schaut auf mich. Ich bin es.“ Wer auf Jesus schaut, kann diesen inneren Frieden erleben, auch wenn im Leben Sorgen, Ängste und Enttäuschungen da sind. Diesen Frieden kann nur Gott schenken und darum dürfen wir ihn auch immer wieder bitten.

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Gebet
Die SuS überlegen sich, welche Person (in ihrem Umfeld oder in der Weltgeschichte) gerade Frieden braucht. Diese Namen werden zu den Gesichtsausdrücken geschrieben (siehe Gruppenaktivität). Während sie den Namen aufschreiben, beten sie direkt für diese Person. Die Lehrkraft schließt mit einem Gebet die Runde ab.

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