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Impuls

Eine Situation aus dem eigenen Leben erzählen, in der das eigene Gerechtigkeitsempfinden neu strukturiert wurde

oder

Etwas zum Thema Gnade erzählen:

Jona findet es total ungerecht, dass Ninive vor Gottes Strafe verschont bleibt. Die Menschen dort hätten es total verdient gehabt. Und er hat sich ja auch extra auf den Weg gemacht, um ihnen die Botschaft Gottes weiterzugeben. Wie sehr wir Menschen doch manchmal in unserer kleinen Welt gefangen sind: Wir sehen nur unser Recht, unsere Mühe, unseren Ärger. Die Gnade und Barmherzigkeit Gottes, die Jona erfahren hat, hat ihm gut gefallen. Aber dass diese Gnade auch jedem anderen gilt, findet er irgendwie doof. So ist das mit der Gnade: Ein Geschenk von Gott, das eigentlich niemand verdient hat. Gottes Wink mit dem Zaunpfahl (7-8) macht mir klar: Sieh nicht nur dein Ding, sondern auch, wie es anderen geht – in der Familie, Klasse, Freundesgruppe…
Und noch was fällt mir bei Jona auf: Er dankt Gott nicht für die Staude, die Gott wachsen lässt. Die wächst einfach zufällig in rasendem Tempo? Wohl kaum… Und wir? Sehen wir Gottes Güte hinter all dem Guten, das wir erleben?