Impuls
Erzähl eine Situation aus deinem Leben, in der du erlebt hast, wie befreiend ein Schuldbekenntnis sein kann.
Oder
Etwas zum Thema Schuld bekennen erzählen:
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wenn ich merke, dass ich „Mist“ gemacht habe. Ich erwische mich dabei, dass ich meine Schuld verharmlose, verstecke, von mir weise oder am besten anderen in die Schuhe schiebe. Aber ist das ein guter Weg?
Das Volk Israel hat erkannt: „Wir haben uns nicht, an Gottes gute Regeln und Gebote gehalten. Wir waren Gott untreu.“ Sich rauszureden, ist für sie keine Option. Mir fällt auf: Sie erschrecken über ihr Tun und benennen es.
Von den Israeliten kann ich hier lernen. Sie merken, dass sie Vergebung brauchen und tun genau das Richtige: Sie benennen und bekennen ihre Untreue im Gebet vor Gott und hoffen auf sein Erbarmen und dass er treu bleibt. Sie bitten darum, obwohl sie wissen, dass sie es nicht verdient haben.
Es braucht Mut, sich zur eigenen Schuld zu bekennen und um Verzeihung zu bitten. Aber es ist der beste Weg, um mit Gottes Hilfe und Vergebung neu anfangen zu können. Paulus erinnert daran: Gott bleibt treu, auch wenn wir untreu sind, weil er sich treu bleibt (2 Tim. 2,13). Durch Jesus möchte Gott mir und dir täglich neu vergeben, wenn ich ihn darum bitte. Wie gut, dass ich das auch heute erleben kann und Gott sich treu bleibt mit seinem Versprechen!