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Mittwoch, 18.02.

Sprichwörter 11,24-25: Gemeinsam den Bibeltext lesen.


Anderen ein Segen sein bzw. mit anderen teilen heißt nicht nur Geld geben, sondern auch Zeit, Freundlichkeit, Talente oder Unterstützung teilen.
Es geht auch nicht darum, dass Gott jede Tat sofort mit Geld oder ähnlichem belohnt.

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Es gibt drei Schilder mit „Stimmt“, „Stimmt nicht“, „Vielleicht“, die im Raum an verschiedenen Ecken aufgehangen werden. Alternativ kann auch einfach gesagt werden, was wo ist.
Dann werden verschiedene Aussagen vorgelesen und die SuS sortieren sich zu den Schildern. Dann dürfen (einzelne oder alle) SuS sich dazu äußern.
Mögliche Aussagen:
• Wenn ich großzügig bin, bekomme ich immer etwas zurück.
• Es ist besser, alles für dich zu behalten.
• Anderen helfen macht Freude.
• Wenn ich freundlich zu anderen bin, fühle ich mich selbst auch besser.
• Es lohnt sich nicht, kleine Dinge mit anderen zu teilen.
• Ich muss alles teilen.
• Manchmal ist es schwer, anderen etwas zu geben.

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- Wann hast du schon mal etwas geteilt? Wie hat sich das angefühlt?
- War es schon einmal schwer, etwas zu teilen oder zu geben? Warum?
- Was findest du besser: Geben oder etwas bekommen?
- Was ist könnte damit gemeint sein, dass man beschenkt wird, wenn man mit anderen teilt/ein Segen ist?

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Erzähl eine Situation aus deinem eigenen Leben, in der du etwas gegeben hast und beschenkt wurdest.

Oder

Etwas zum Thema Helfen erzählen:
Wenn ich einer Freundin oder einem Freund etwas von mir gebe oder helfe, erwarte ich manchmal, dass ich dann auch etwas zurückbekomme. Schließlich habe ich ja auch etwas gegeben. Aber eigentlich finde ich das doof. Denn ich will ja nicht helfen, damit ich etwas bekomme, sondern weil die andere Person gerade Hilfe braucht. Manchmal bekommt man auch ganz andere Sachen zurück. Wenn ich zum Beispiel meiner Freundin bei den Hausaufgaben helfe und ihr erkläre, wie es funktioniert, dann kann ich erstmal denken: Toll, ich bin schon lange fertig mit meinen Aufgaben und jetzt musste ich noch ewig hier sitzen und ihr das erklären. Aber dafür zeige ich meiner Freundin auch: Du bist mir wichtig! Ich habe eine gute Beziehung zu meiner Schwester und irgendwann anders tröstet sie mich vielleicht, wenn ich total fertig bin. Dadurch hilft sie mir auch wieder, auch wenn es etwas ganz anderes ist.
Der Bibeltext erinnert mich daran, dass Geben Freude machen kann, auch wenn ich nichts von der Person zurückbekomme. Ich kann z. B. ein gutes Gefühl im Herzen bekommen und wenn die andere Person glücklich ist, bin ich meistens auch glücklicher.

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Gemeinsam mit den SuS das Lied „Manche sind freigiebig“ anhören.
https://www.youtube.com/watch?v=wrwr-3Jf3jc&list=OLAK5uy_nxgRmHfsN2qAzq72oDxwnmDqANUxnJk9Q&index=2
ODER
Jedes Kind bekommt eine Karte, auf der es eine Sache schreibt, die es teilen oder geben könnte (z. B.: Zeit, Hilfe, ein Kompliment, …)
Dann werden die Karten eingesammelt und gemischt und anschließend verteilt. Jedes Kind versucht dann ihre gezogene Tat in der nächsten Woche umzusetzen.

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