Montag, 16.02.
Sprichwörter 4,23-24: Gemeinsam den Bibeltext lesen.
Salomo: Er gilt als weiser König von Israel und regierte ca. 970-930 v. Chr.. Er hat 3000 Sprüche (Sprichwörter) und über 1000 Lieder geschrieben (1 Könige 5,12).
Achte auf dein Herz (Vers 23): Das Herz wie es in manchen Bibelübersetzungen heißt, meint in der Bibel das innere Zentrum des Menschen. Es geht nicht nur um einen Ort der Gefühle, sondern den Ort der Gedanken und Entscheidungen.
Im Voraus werden verschiedene Karten mit guten und schlechten Beispielsätzen vorbereitet wie z.B. „Die hat immer blöde Klamotten an!" „Das hast du gut gemacht.“ „Warum bin ich nur so schlecht?“
Die Karten werden alle in ein Sieb gelegt. Das Bild für die SuS erklären: Unsere Gedanken sind wie kleine Kieselsteine. Bevor sie aus dem Mund herausfallen, sollen sie durch ein „Herzenssieb“ gehen, also geprüft werden. Die SuS ziehen dann alle eine Karte und entschieden, ob dieser Satz im Sieb hängen bleibt (nicht ausgesprochen wird) oder durchgeht (laut gesagt werden darf).
• Was bedeutet es für dich, auf deine Gedanken zu achten?
• Hast du schon mal etwas gesagt, dass du lieber nicht gesagt hättest? Was waren die Folgen?
• Macht dieser Rat Salomos Sinn? Was empfindest du schwierig daran? Wenn ja, warum?
• Jemand hat dazu mal gesagt: „Glaub nicht alles, was du denkst, und tue nicht alles, was du fühlst.“ Was bedeutet das?
• Was willst du aus diesen Versen für dich lernen?
Erzähl eine Situation aus deinem eigenen Leben, in der du bewusst etwas nicht gesagt hast.
Oder
Etwas zum Thema ehrlich sein erzählen:
Manchmal rutschen mir Worte raus, die ich im Nachhinein bereue und besser nicht gesagt hätte. Ich bin z.B. wütend oder ich habe einfach nicht nachgedacht. Das kann viel kaputt machen. Egal warum, es ist zu spät und ich habe mit meinen Worten jemanden verletzt. Das Schlimme daran: Ich kann es nicht ungeschehen machen. Es ist wie mit Federn, die der Wind davonträgt und die dann nicht mehr einzufangen sind.
In der Bibel steht, dass ich gut auf mein Herz und meine Gedanken aufpassen soll, weil sie bestimmen, was ich sage und tue. Was ist aber, wenn ich „schlechte“ Gedanken habe? Ich glaube, es hilft, wenn ich ehrlich werde. Es passiert, dass wir auch schlechte Gedanken haben, die von unseren Gefühlen bestimmt werden: Da fühle ich mich neidisch, verletzt, wütend, zurückgesetzt usw. Die Frage ist: Wie gehe ich damit um? Salomo, gibt hier den Tipp: Bewusst überlegen, was ich sage. Ich kann entscheiden, muss nicht sofort alles, was ich gerade fühle, in Worte oder Taten umsetzen. So kann ich Gott oder auch andere Menschen bitten, dass sie mir helfen, meine Gefühle und Gedanken zu ordnen, bevor ich etwas sage oder tue. Frag dich kurz, was wohl Gott über dich und den anderen sagen würde. Dann erst rede und handle! Ob das heute gelingt?
Das Lied „Achte auf deine Gedanken“ hilft, den Vers singend auswendig zu lernen.
https://www.youtube.com/watch?v=1Wwj0QLoyPY&list=OLAK5uy_nxgRmHfsN2qAzq72oDxwnmDqANUxnJk9Q&index=12
Das Lied „Worte“ greift auf, welche guten und schlechten Auswirkungen Worte haben können:
https://www.youtube.com/watch?v=SWyf1m5EfiA
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