Montag, 04.05.
Psalm 33,10-15: Gemeinsam den Bibeltext lesen.
Der Autor des Psalms ist nicht überliefert, aber viele sehen den Psalm als Fortsetzung zu Psalm 32 und ordnen ihn damit David zu.
In den vorigen Versen wird dazu aufgerufen, Gott zu preisen und für ihn zu singen, da auf ihn Verlass ist und seine Worte Macht haben.
Mit dem erwählten Volk ist hier Israel gemeint.
In der Mitte werden verschiedene Wörter ausgelegt (alternativ an die Tafel geschrieben). Während der Text vorgelesen wird, achten die SuS darauf, welche Begriffe im Text (inhaltlich) vorkommen und wählen diese aus (kreisen diese ein) oder stehen, wenn sie sie hören auf. Die Begriffe orientieren sich an der Übersetzung der Guten Nachricht Bibel. Je nach Bibelübersetzung müssen die Begriffe angepasst werden.
Begriffe: Befehl, ewig/für immer, zufrieden, glücklich, Eigentum, Thron, Wohnsitz, Verstand, Herz, Plan, schlecht, Stolz, egoistisch, Tier, Mensch
- Es gibt für vieles Pläne: Fahrpläne, Baupläne, Terminpläne … Wofür sind Pläne gedacht und wichtig?
- Was, denkst du, ist Gottes Plan?
- Wie findest du es, dass Gottes Plan für alle Zeit feststeht? Warum?
- Was hältst du davon, dass Gott weiß, was wir tun? Wann findest du das gut und wann nicht? Warum?
- Woran erkennst du, dass Gott einen guten Plan für dich hat?
Erzähl eine Situation aus deinem eigenen Leben, in der du froh darüber warst, dass Gott dich sieht.
Oder
Etwas zum Thema Gottes Plan erzählen:
Ich finde die Verse 14 und 15 gleichzeitig schön, aber auch beängstigend. Gott sieht mich immer, also auch dann, wenn ich etwas Schlechtes mache, z. B. jemand anderen ärgere oder eine Aufgabe nicht erledige, die ich machen muss. Er weiß immer sofort, wenn ich etwas tue, was ich nicht tun sollte. Aber es ist gut zu wissen, dass er mich nicht nur in solchen Momenten im Blick hat.
Er sieht mich auch, wenn ich etwas Gutes mache und er ist mit mir traurig, z.B.wenn es mir nicht gut geht. Auch das weiß er und will mir gerade dann zur Seite stehen und helfen. Das macht mir Mut. Wenn ich traurig bin und nicht die richtigen Worte finde, Gott zu sagen, wie es mir geht, ist das nicht schlimm. Es reicht, wenn ich z. B. bete: „Gott, hilf mir!“. Denn Gott weiß ja schon, warum es mir schlecht geht.
Deshalb bin ich sehr froh darüber, dass Gott mich immer sieht. Ich weiß, dass ich keine Angst haben muss, weil er es gut mit mir meint. Gottes Blick auf mich ist immer liebevoll und will mir helfen in jeder Situation, egal ob ich Mist gemacht habe, es mir schlecht geht oder ich einen tollen Tag erlebe. Das will ich mir für heute merken und unter seinem liebevollen Blick in diesen Tag gehen.
Gottes Plan für uns ist gut. Darum geht es in dem Lied Dein Plan für mich:
https://www.youtube.com/watch?v=MgdAegSQ24M&list=RDMgdAegSQ24M&start_radio=1
Bibellesebund Deutschland
Lockenfeld 2
51709 Marienheide
Telefon 02261 54958-0