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Freitag, 06.11.

Ester 3,1-6: Gemeinsam den Bibeltext lesen.


Agag: war König der Amalekiter und ein großer Feind der Israeliten. Haman war einer seiner Nachkommen.
Minister: Eine Person in der Regierung. Sie ist für einen bestimmten Bereich zuständig.
Haman lässt sich wie ein König und Gott verehren. Durch das Niederknien vor ihm, würde Mordechai ihn als „Herr und Gott“ anerkennen. Die Juden glaub(t)en an einen Gott. Deshalb hat Mordechai ein Problem. Er darf und will niemanden als Gott verehren, weil er Gottes Gebot ernstnimmt (2 Mose 20,1-6).
Ausrotten: Haman war sehr wütend und wollte sich an allen Juden im Reich rächen und sie töten, nicht nur an Mordechai.

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Gemeinsam mit den SuS mit der Methode Karten-Reihenfolge über den Bibeltext reden.

Karten-Reihenfolge_UhtpRx8.pdf

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- Mordechai tut nicht, was Haman will. Deshalb will er ihn bestrafen. Ist das aus deiner Sicht (un)gerecht? Warum?
- Sich alleine gegen alle zu behaupten, erfordert Mut. Wie hat sich Mordechai in dieser Situation wohl gefühlt?
- Alle um Mordechai haben etwas gemacht, das er nicht mitmachen will. Was bedeutet das für ihn? Mit welchen Folgen muss er rechnen? Warum tut er es trotzdem?
- Hast du Ähnliches auch erlebt? Wenn ja, wie war das für dich? Wer oder was hilft dir mutig, zu deiner Überzeugung zu stehen?
- Woran können andere sehen, dass du an Gott glaubst? Wie kannst du dich zu ihm bekennen? Wer oder was hilft dir dabei?

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Erzähl eine Situation aus deinem eigenen Leben, in der du dich gegen den Gruppendruck gestellt hast.

Oder

Etwas zum Thema Stark bleiben bei Gruppendruck erzählen:
Mordechai zeigt hier etwas sehr Wichtiges: Nur, weil alle etwas machen, heißt das nicht, dass es gut und richtig ist. Manchmal machen Menschen um uns herum Sachen, die wir nicht gut finden. Es wird dann gesagt: „Das machen doch alle!“. Das ändert aber nichts daran, dass es nicht gut ist. In so einer Situation war Mordechai. Alle haben sich vor Haman verbeugt. Alle haben damit gesagt: „Haman ist fast wie ein Gott, den wir verehren müssen“. Mordechai wusste, dass das falsch ist. Er hat es auch dann nicht gemacht, als die anderen ihn gefragt haben: „Warum machst du das nicht?“. Das Gebot Gott hatte ihm diese Regel gegeben. Er hat Mordechai und den anderen Juden gesagt: „Du sollst keine anderen Götter außer mir verehren!“, als der Befehl von Haman. Und es war ihm auch wichtiger, als nicht aufzufallen.
Ich habe erlebt: Gott gibt Mut, das Richtige zu tun z.B. mich zu meinem Glauben bekennen, Außenseitern helfen, nicht zu lügen oder zu betrügen. Ganz besonders dann, wenn alle um mich herum etwas machen, das nicht gut ist. Ich gebe zu, das ist oft nicht leicht und gelingt vielleicht nicht immer. Aber Gott ist bei mir und hilft. Ich darf ihm alles erzählen, was mich beschäftigt. Ich kann ihn um Mut bitten.

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Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mutig zu handeln und zur eigenen Überzeugung zu stehen. Malala Yousafzai ist so eine Person, die gegen Ungerechtigkeit aufsteht und ihre Stimme erhebt. Sie setzt sich für Schulbildung für Mädchen in Pakistan ein.
Hier ist ein Podcast über sie für Kinder (ca. 5 min): https://www.planet-schule.de/schwerpunkt/beruehmte-leute/malala-yousafzai-friedensnobelpreistraegerin-podcast-100.html

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