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Dienstag, 03.11.

Ester 2,1-11: Gemeinsam den Bibeltext lesen.


Unberührte Frauen (oder Jungfrauen) sind Frauen, die noch keinen Freund oder Mann hatten. Sie galten als besonders wertvoll und waren oft noch Jugendliche.
Wenn ein König ein anderes Land überfiel, wurden oft die Menschen aus dem überfallenen Land mitgenommen. Das nennt man verschleppen. Das hatte Mordechais Familie erlebt. Er kam eigentlich aus Israel, musste jetzt aber in der Stadt Susa leben. Ester hat deshalb zwei Namen: einen jüdischen (Hadassa = „Myrte“) und einen persischen (Ester = „Stern“).
Ein Harem (oder Frauenhaus) war ein geschützter Wohnbereich im Palast, in dem die Frauen und Kinder des Königs untergebracht waren. Damals hatten Herrscher mehrere Ehefrauen, wobei nur eine von ihnen Königin war.
Eunuchen waren Männer, die keine Kinder mehr zeugen konnte. Sie arbeiteten am Königshof. Deshalb durften sie auch die Räume der Frauen betreten.

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Gemeinsam mit den SuS mit dem Bibel-Entdecker-Würfel über den Bibeltext reden.

GS_Bibel-Entdecker-Würfel_vrDhFDn.pdf

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• Ester hielt ihren Glauben an Gott geheim, weil ihr Stiefvater und Cousin ihr das befohlen hatte. Welche Gründe könnten dazu geführt haben? Vermute!
• Ester wusste nicht, was auf sie zukommt. Was meinst du: Wie hat sie sich gefühlt und warum?
• Im Text steht nichts von Gott. Kannst du trotzdem Gottes Handeln erkennen? Wenn ja, wo?

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Erzähl eine Situation aus deinem eigenen Leben, in der du in einer schwierigen Situation für jemanden da warst oder jemand für dich da war.

Oder

Etwas zum Thema Für jemanden da sein erzählen:
Ester musste zum König gehen. Ihr wurde keine Wahl gelassen. Sie wusste nicht, was auf sie zukommt. Sie konnte sich nicht mehr so einfach mit ihrem Pflegevater treffen. Ihm war es jedoch wichtig, zu hören, wie es ihr ging. Manchmal ist es nicht einfach, für jemanden da zu sein. Ich habe Freunde und Verwandte in anderen Städten. Ich bekomme es dann manchmal gar nicht so schnell mit, wenn es einem von ihnen nicht gut geht. Ich finde es toll, zu sehen, wie Mordechai jeden Tag nach Ester fragt, wie es ihr geht, obwohl er selbst sie nicht mehr sehen darf. Ester war eine Jüdin und glaubte an Gott. Sie erzählte zwar niemandem etwas von ihrer Herkunft, aber Gott war trotzdem für sie da. Was sie in ihrer Familie über Gott gelernt hatte, hatte sie nicht vergessen: Gott kann helfen und verlässt seine Leute nicht.
Diese Erfahrung habe ich auch gemacht. Deshalb will ich auch in schwierigen Zeiten, oder wenn ich mich alleine fühle, daran festhalten: Gott ist auch für mich da und hört mir zu – auch heute. Und ich will dankbar sein für Menschen, denen ich nicht egal bin.

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In der Dokumentation Naahma – Mein jüdisches Leben berichtet ein jüdisches Mädchen, was ihren Glauben und ihre Traditionen ausmacht (15 min):
https://www.zdf.de/video/reportagen/stark-108/naahma-mein-juedisches-leben-100?utm_source=chatgpt.com

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