Mittwoch, 16.04.
Lukas 23, 26-32: Gemeinsam den Bibeltext lesen.
Hinrichtung am Kreuz: eine besonders schreckliche Art der Tötung von Menschen. Römische Bürger durften nicht gekreuzigt werden.
Diese Woche führt uns mit verschiedenen, sehr unterschiedlichen, Menschen zusammen. Sie alle haben eines gemeinsam: sie treffen Jesus im Rahmen seiner Kreuzigung. Aber in ganz unterschiedlicher Art und Weise.
Um dies in der Klasse zu visualisieren, können die entsprechenden Figuren ausgedruckt und um das Kreuz gruppiert werden. Das Ganze kann in Form einer Collage gestaltet werden, die von Tag zu Tag erweitert wird. Vielleicht möchten sich die SuS am Ende der Woche selbst auch hinzufügen, z. B., indem sie eigene Fotos hinzufügen oder ihren Namen auf die Collage schreiben. Die Figuren stammen aus dem Bibellexikon oder anderer angegebener Quelle.
Simon_16.4.25.docxStatt den Text aus Lukas, kann man eher den Text aus Mk. 15,20b-21 lesen oder überspringt die Verse 28-31 da sie nur schwer zu erklären sind.
Beim oder nach dem Lesen des Textes halten die Kinder ein oder mehrere kleine Kreuze symbolisch in der Hand. Dafür kann man sich etwas Zeit lassen, um entsprechende Gedanken oder Gefühle zu überlegen.
Anschließend kann sich über die Gedanken ausgetauscht werden.
- Wie fühlt es sich an, das Kreuz in der Hand zu halten? Was bedeutet das für dich?
- Wie wird sich Simon gefühlt haben?
- Was hat er wohl seinen Kindern über das Erlebnis erzählt?
- Was bedeutet es, als Christ sein Kreuz zu tragen?
Etwas aus dem eigenen Leben erzählen, wo man gezwungen war etwas zu tun, was man eigentlich nicht tun wollte
oder
Etwas zum Thema ZWANG erzählen:
Da der heutige Text nur kurz ist, bietet sich eine weitere Lesung von Mk 8,34 an: ”Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“
Die Römer als Besatzer von Israel konnten jeden Juden zwingen, für sie etwas zu tun z. B. etwas Schweres tragen oder das Haus übergeben. Das taten sie auch häufig, so wie in dieser Geschichte.
Bei Jesus ist das anders. Er zwingt uns nicht wie die Römer. Wir können ihm freiwillig nachfolgen. Wenn wir ihm nachfolgen, dann kann das Nachteile für uns haben. Manchmal lachen andere uns aus oder sie machen Witze über Gott. Aber Jesus verspricht uns: Es lohnt sich.
Bibellesebund Deutschland
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