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Freitag, 10.07.

1 Samuel 8,10-22: Gemeinsam den Bibeltext lesen.


Die Warnung aus diesem Bibeltext hat sich später erfüllt. Viele der Könige in Israel nutzten ihre Macht aus und wollten nichts von Gott wissen. Immer wieder geriet das Volk Israel dadurch in Not und war verzweifelt.
Ein Beispiel dafür ist König Rehabeam. Die führenden Männer des Volkes Israel kamen zu ihm und baten: „Dein Vater war ein sehr strenger Herrscher. Von dir hoffen wir, dass du unseren Dienst erleichterst.“ (1. Könige 12, 4). Rehabeam jedoch antwortete: „Mein Vater hat euch schwere Lasten auferlegt, doch ich werde noch viel mehr von euch verlangen. Mein Vater hat euch mit der Peitsche gestraft, ich werde eine Peitsche mit Stacheln verwenden!“ (1. Könige 12,11).

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Gemeinsam mit den SuS die Argumente aus dem Bibeltext an der Tafel sammeln, die gegen einen König sprechen (z.B. die Söhne werden fürs Heer eingezogen, die Töchter zu seinen Dienerinnen gemacht, die besten Felder werden weggenommen usw.).
Danach nochmal Vers 19-20 lesen und mit den SuS überlegen, warum das Volk trotz all dieser Gegenargumente einen König wollte.

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- Was denkst du: Was macht einen guten König aus?
- Wie stellst du dir Gott als König vor?
- Gibt es Situationen, in denen es dir leichter fällt, auf Menschen zu hören als auf Gott?
- Wie hättest du auf die Warnung vor einem König reagiert?

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Erzähl eine Situation aus deinem eigenen Leben, in der du gemerkt hast, dass du Gott mehr vertrauen kannst als anderen Menschen.

Oder

Etwas zum Thema Ein guter König erzählen:
Ein König, wie er in diesem Bibeltext beschrieben wird, denkt vor allem an sich selbst: Er will viel Besitz und Reichtum haben, und das Volk muss hart dafür arbeiten. Auch heute gibt es Politiker und Chefs, die mehr an sich selbst denken als an die Menschen, für die sie Verantwortung tragen. Dann geht es den Menschen oft nicht so gut.
Stell dir jetzt mal einen König vor, der sein Volk wirklich liebt und nicht das Beste für sich, sondern das Beste für die Menschen will. Ein König, der zuhört, sich um die Probleme der Leute kümmert und sogar dann noch freundlich bleibt, wenn jemand etwas falsch gemacht hat.
So einen König gibt es auf dieser Welt kaum. Aber Gott ist so ein König!
Wenn wir Gott als unseren König anerkennen, heißt das, dass wir uns von ihm leiten lassen und auf das hören, was er sagt. Oft fällt es mir leichter, auf andere Menschen zu hören, weil ich sie sehen kann und ihre Stimme direkt höre. Aber andere Menschen wollen nicht immer das Beste für mich. Gott dagegen meint es zu 100% gut mit mir. Deshalb finde ich es richtig schön, dass ich ihm als meinem König vertrauen kann – auch heute.

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Das Lied Gott und König von der Outbreakband erinnert daran, dass Gott ein guter König ist. Dafür können wir ihn loben, zum Beispiel mit diesem Lied! Evtl. unklare Begriffe, mit denen Gott beschrieben wird wie z.B. gnädig, heilig oder Sanftmut erklären (lassen). https://www.youtube.com/watch?v=OCpVGJF4u48&list=RDOCpVGJF4u48&start_radio=1

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