Montag, 06.07.
1 Samuel 2,18-21.26: Gemeinsam den Bibeltext lesen.
Was bisher geschah: Hanna hatte lange keine Kinder bekommen können. In ihrer Not bat sie zu Gott um einen Sohn und versprach zugleich, ihn Gott zurückzugeben. Als Samuel geboren wurde, hielt sie ihr Versprechen. Nachdem er alt genug war, brachte sie ihn in den Tempel zum Prieser Eli, wo Samuel von da an aufwuchs und zum Priester ausgebildet wurde.
Priester waren Vermittler zwischen Gott und den Menschen. Sie trugen besondere Kleidung und brachten im Tempel Tiere und Speisen als Opfer dar. Die Opfer waren ein Zeichen der Dankbarkeit oder dazu gedacht, Gott um Vergebung zu bitten.
Gemeinsam mit den SuS mit Plus-Minus-Post-its über den Text sprechen.
Plus-Minus-Post-its.pdf- Wie findest du es, dass Samuel nicht bei seinen Eltern aufwächst, sondern im Tempel?
- Wen hast du gerne in deiner Nähe?
- Wie fühlt es sich an, Gott nahe zu sein?
- Hast du Gottes Nähe schon mal besonders gespürt? In welcher Situation?
Erzähl eine Situation aus deinem eigenen Leben, in der du Gottes Gegenwart im Alltag gespürt hast.
Oder
Etwas zum Thema Gegenwart Gottes erzählen:
In Vers 21 heißt es, dass Samuel in der „Gegenwart des Herrn“ aufwuchs. Damals war der Tempel der Ort, an dem Gott unter den Menschen gewohnt hat. Samuel hat Eli im Tempel geholfen, deshalb war er Gott besonders nah.
Heute ist das anders: Gott ist nicht mehr nur an einem bestimmten Ort. Er ist überall, und wenn wir an ihn glauben, wohnt er sogar in unserem Herzen. Deshalb müssen wir nicht erst irgendwo hingehen, um in Gottes Gegenwart zu sein. Wir können immer mit ihm reden, egal wo wir sind - auch abends im Bett, im Bus und sogar auf dem Klo. Gott ist da und hört uns. Das finde ich richtig cool.
Im Alltag vergesse ich aber manchmal, dass Gott da ist. Da helfen mir kleine Routinen oder Erinnerungen. Ich versuche zum Beispiel, immer beim Busfahren oder wenn ich irgendwo warten muss, mich daran zu erinnern, dass Gott bei mir ist. Ich nutze den Moment, mit ihm zu reden. Das funktioniert auch gut beim Zähneputzen oder auf dem Schulweg. So merke ich immer wieder: Ich bin nicht alleine, Gott ist da – mitten in meinem Alltag.
Im Lied Wo ich auch stehe wird davon gesungen, wo wir Gott in unserem Alltag begegnen können:
https://www.youtube.com/watch?v=VMWbfS4c0P8&list=RDVMWbfS4c0P8&start_radio=1
Oder:
In dem Lied Im Zelt des Herrn geht es darum, wie wir heute Gottes Gegenwart erleben dürfen.
https://www.youtube.com/watch?v=e7D4OkI2qqE&list=OLAK5uy_llaOPaYLS6WL6aCfyAP0Vw90-ethZH2jo&index=6
Bibellesebund Deutschland
Lockenfeld 2
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