Dienstag, 13.10.
Nehemia 1,5-11: Gemeinsam den Bibeltext lesen.
Nehemia kannte sich gut mit Gottes Geboten und Zusagen aus. Mit seinem Gebet erinnerte er an 3 Mose 26,33, 5 Mose 30,1-5; 9,29. Er lebte in Babylon und wollte nach Jerusalem reisen. Dazu benötigte er die Zustimmung des Königs, denn er arbeitete als Mundschenk am Königshof und prüfte alle Getränke, um den König vor Giftanschlägen zu schützen. Mit dem Bund ist der Bundesschluss des Volkes Israel am Berg Sinai gemeint. Dort hatte Gott dem Volk die Zehn Gebote gegeben. Die Israeliten hatten versprochen, sich immer an Gottes Gebote zu halten. Gott hatte versprochen sie immer zu beschützen (2 Mose 19-24).
Gemeinsam mit den SuS mit Bewegungen über den Bibeltext reden.
Bewegung_JcXIFQo.pdf- Wie beschreibt Nehemia Gott? Wie würdest du Gott beschreiben? Wer ist er für dich?
- Wie bezeichnet sich Nehemia im Verhältnis zu Gott? Wie könntest du dein Verhältnis zu Gott beschreiben?
- Nehemia sagt alles Gott, auch seine Bitten. Fällt es dir leicht oder schwer, mit Gott so zu reden?
- Nehemia bekennt, dass er und das ganze Volk gesündigt haben.
- Was meint er damit? Haben sie überhaupt noch eine Chance bei Gott?
- Findest du es okay oder eher unverschämt, Gott ständig „in den Ohren zu liegen“?
Erzähl eine Situation aus deinem eigenen Leben, in der du gebetet hast. Beschreibe, was Gebet dir bedeutet. Was beinhaltet es und in welcher Form und in welchen Situationen betest du? Wie und was verändert dein Gebet?
Oder
Etwas zum Thema Gebet erzählen:
Nehemia betet hier ein besonderes Gebet: Er lobt Gott, bekennt seine Sünden, erinnert Gott an seine Zusagen und bittet Gott um seine Hilfe. Sein Gebet umfasst ganz vieles. Was ihn freut, ihm schwerfällt und was ihm Mut macht, bringt er vor Gott. Beten ist Reden mit Gott. Du kannst ihm - genau wie Nehemia - sagen, was dich bewegt, was du erlebst und ihm auch deine Fragen stellen. Du kannst ihm „Danke“ sagen oder auch um etwas bitten. Gott freut sich, wenn du mit ihm sprichst. Dabei ist es nicht wichtig, wo du bist und in welcher Haltung du betest. Für mich ist es hilfreich, einen ruhigen Ort dafür zu suchen und auch eine Haltung einzunehmen, die dafür sorgt, dass ich mich gut konzentrieren kann. Ich bin froh, dass es Gott nicht darum geht, wie lange ich bete, dass ich viel über ihn weiß oder es sich möglichst gut anhört. Gott freut sich einfach, wenn ich zu ihm komme und mit ihm rede über das, was mich heute bewegt.
Ideen für regelmäßiges Gebet gibt es in dem Video Beten lernen: 3 Tipps für dein Gebetsleben als Christ.
https://www.youtube.com/watch?v=ds50DxWNpBk
Bibellesebund Deutschland
Lockenfeld 2
51709 Marienheide
Telefon 02261 54958-0