Donnerstag, 22.10.
Nehemia 5,12.14-16: Gemeinsam den Bibeltext lesen.
Nehemia hatte Unrecht angeprangert. Die Schuldigen sahen ihr Unrecht ein und waren bereit, Wiedergutmachung zu leisten.
Statthalter waren die Stellvertreter eines Herrschers in einem besetzen Land. Sie verwaltete das Land und die Menschen in seinem Auftrag und hatten Anspruch auf Versorgung durch die Land- und Stadtbewohner. Diese mussten Abgaben und Steuern leisten. Der persische König Artaxerxes machte Nehemia zum Statthalter der Provinz Juda.
Gläubiger: Eine Person, die jemandem Geld geliehen hat und es nach einer gewissen Zeit wieder zurückhaben möchte.
Die SuS sollen in Gruppen ein Blatt in zwei Spalten teilen. In die eine Spalte sollen sie die Rechte und Pflichten eines Statthalters (heute wären es vermutlich die eines Landrats) eintragen. In die andere Spalte wird notiert, was Nehemia gemacht hat. Dann sollen sie es vergleichen und die Unterschiede rot markieren.
- Die Reichen stehen zu ihrer Schuld. Woran ist das zu erkennen? Was denkst du macht einen guten Umgang mit Schuld aus? Wie gehst du mit Schuld um?
- Nehemia hat Einfluss und Verantwortung. Wie setzt er beides zum Wohl aller ein? Wie gehst du mit deinem Einfluss oder deiner Verantwortung um? Was ist dir dabei wichtig?
- Nehemia wird zum Vorbild durch sein Handeln. Warum? Hast du Vorbilder? Was zeichnet sie aus? Was ist dir bei deinen Vorbildern wichtig?
- Was motivierte Nehemia? Was motiviert dich?
- Bist du auch ein Vorbild für andere? Wenn ja, für wen und warum?
Erzähl eine Situation aus deinem eigenen Leben, in der du dich an einem Vorbild orientiert hast oder vielleicht auch selber für andere zum Vorbild geworden bist.
Oder
Etwas zum Thema Vorbild erzählen:
Ganz schön edel, was Nehemia hier macht. Er sagt nicht einfach, was die anderen falsch machen und ändern sollen, sondern geht selbst mit gutem Beispiel voran. Seine Begründung dafür lautet: „Weil ich Gott ernst nahm, tat ich das alles nicht.“ (Vers 15). Wenn Nehemia so handelt, wird er zum Vorbild für andere. Er lädt die anderen ein, seinem Beispiel zu folgen! Sie sehen ihre Schuld ein (Vers 12). Um das Richtige zu tun, hilft es mir, wenn ich mich an anderen, die ein gutes Vorbild sind, orientiere. Denn nicht immer ist das Richtige leicht zu tun. Aber es hilft, nicht alleine zu sein. Nehemia wollte tun, was Gott gefällt. Dafür war er auch bereit, auf persönliche Rechte zu verzichten. Er hat vorgelebt, was Gott möchte. Ob auch andere an mir heute sehen, dass ich zu Gott gehöre und seinen Willen tue? Das wünsche ich mir. Ich darf mit seiner Hilfe rechnen.
Wenn wir Gott ernstnehmen, können wir ein Licht für andere sein. Darum geht es in dem Lied Ihr seid das Licht der Welt.
https://www.youtube.com/watch?v=mT3Bv-p2G5Y&list=OLAK5uy_kSaw1mFJ2ZSvPxLq8mPKQQP6QbuoqOAkI&index=9
Oder
Das Lied Wir wollen dir dienen erinnert uns daran, warum wir das tun, was Gott uns sagt.
https://www.youtube.com/watch?v=Stvejh69WAk&list=RDStvejh69WAk&start_radio=1
Bibellesebund Deutschland
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Telefon 02261 54958-0