Montag, 19.10.
Nehemia 4,9-14: Gemeinsam den Bibeltext lesen.
Nehemia war als Sohn von Judäern, aber in Persien geboren. Er arbeitete als königlicher Mundschenk des persischen Königs Artaxerxes. Er prüfte alle Getränke, um den König vor Giftanschlägen zu schützen. Von seinem Bruder Hanani erfährt Nehemia (446 v.Chr.), dass es den Menschen in Jerusalem schlecht geht, da immer noch alles zerstört ist. Diese Nachricht macht Nehemia traurig und treibt ihn ins Gebet. Vier Monate später bittet er um die Zustimmung des Königs, nach Jerusalem reisen zu dürfen, um die Stadtmauer wieder aufzubauen (Vers 5). Nehemia kommt ca. 12 Jahre nach Esra (458 v. Chr.) nach Jerusalem (445 v. Chr.), um seinen Landsleuten zu helfen.
Der jüdische Monat Nisan liegt im März / April unseres Kalenders.
Gemeinsam mit den SuS mit Bewegung über den Bibeltext reden.
Bewegung_V8xRF02.pdf- Nehemia muss überlegen, wie er den Gegner begegnen soll und wie er sein Ziel, den Bau der Mauer, erreicht. Was denkst du? Hätte es nicht gereicht, sich einfach nur auf Gott zu verlassen – ohne Waffen und das Aufstellen von Wachen?
- Welche Ziele hast du? Wie kannst du sie erreichen?
- Wie weit planst du?
- Wie gehst du damit um, wenn deine Pläne scheitern?
Erzähl eine Situation aus deinem eigenen Leben, in der du Gottes Plan für einen Teil deines Lebens erkannt und wie du ihn umgesetzt hast.
Oder
Etwas zum Thema Pläne erzählen:
Hier sehen wir wie Nehemia sich Gedanken macht, was er und die anderen tun können, damit der Mauerbau trotz Angriffen gelingen kann. Er hat hier einen Plan, setzt seine Gaben und seinen Verstand ein – aber er vertraut nicht nur allein darauf, sondern vor allem auf Gott (Vers 14b). Und das ist eine gute Sache! Auf diese Weise erreichen sie gemeinsam das nächste Ziel. Vorstellungen, Ideen, Träume und Pläne sind hilfreich: Ich kann richtig gute Pläne machen oder haben. Doch manchmal kommt es anders, als ich es mir vorgestellt habe. Meine Pläne gehen nicht immer auf. Manches entwickelt sich anders als gedacht. Die Frage ist: Wie gehe ich dann damit um? Ich kann mich ärgern, dass mein Plan gescheitert ist. Ich kann aber auch das Gute in der neuen Situation entdecken. Manchmal ist das gar nicht so leicht. Aber es ist möglich. Denn obwohl nicht das passiert ist, was ich mir erhofft habe, kann es sein, dass ich rückblickend merke, dass Gott mich mit Gutem beschenkt, und das in den größten Herausforderungen! Nehemia erlebt das hier. Ich darf auch heute mit Gottes Hilfe Herausforderungen annehmen, meinen Verstand und meine Gaben einsetzen und mit Gottes Hilfe rechnen.
Das Lied Mach dich groß handelt davon, dass Gott sich groß macht, in dem er einen Plan für uns hat.
https://www.youtube.com/watch?v=kgC2P52RmN4
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