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Mittwoch, 15.07.

1 Samuel 13,1-7a: Gemeinsam den Bibeltext lesen.


Die Altersangabe in V. 1 ist unklar. Manche Bibelübersetzungen geben ca. 30 Jahre an, andere schreiben, 1 Jahr nach der Krönung.
Die Philister sind ein feindliches Nachbarvolk des Volkes Israel. Lange hat Israel unter ihrer Übermacht zu leiden. Erst dem Nachfolger von Saul, König David gelingt es, sich dauerhaft gegen sie durchzusetzen.
Vom hebräischen Namen für die Philister (pelischtim), leitet sich der Name der gesamten Landschaft Palästina ab.
Die Israeliten waren Bauern, Viehzüchter und Nomaden. Wenn Krieg ausbrach, wurden sie alle zu Soldaten. Das Widderhorn ist der Einsatzbefehl. Lediglich die beschriebenen 3000 Männer waren sofort einsatzbereit.

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Gemeinsam mit den SuS mit der Methode Karten-Reihenfolge über den Text reden. Die SuS bekommen pro Gruppe einen Zettel und zeichnen einen zum Vers passenden Gegenstand auf.

Karten-Reihenfolge.pdf

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- Warst du schon mal in einer schwierigen Situation, in der du Hilfe brauchtest? Wer hat dir wie geholfen?
- Die Israeliten haben große Angst. Wie reagieren sie? (Verse 6-7a)
- Was tust du, wenn du Angst bekommst? Wer oder was hilft dir in diesem Moment?
- Manchmal tun wir Dinge, die wir später bereuen. Jonatan tut hier etwas, was Folgen für viele hat. Was fällt dir zu der Aussage „Das hätte ich gerne anders gemacht!“ ein?

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Erzähl eine Situation aus deinem eigenen Leben, in der du einen Fehler gemacht hast und dadurch in Not gekommen bist/Hilfe brauchtest.

Oder

Etwas zum Thema Hilfe in schwierigen Situationen erzählen:
Sauls Sohn Jonatan hat eine Entscheidung getroffen, die sein Vater vielleicht nicht getroffen hätte. Nun wollen sich die Philister rächen. Weil die Philister oft Kriege führen, sind sie gut ausgerüstet und erfahrene Kämpfer.
Was können die Israeliten jetzt tun? Wird Gott ihnen helfen?
Ich bin mir sicher, dass es nicht in Gottes Sinn ist, wenn du und ich anfangen, Krieg zu führen. Trotzdem gibt es schwierige Situationen und Streit in unserem Leben. Was können wir dann tun?
In Konflikten hilft die STOPP-Regel.
S = still: Sei leise und atme dreimal tief ein und aus.
T= tun: Tu den ersten Schritt zurück. So hat dein Gegenüber Platz und fühlt sich nicht bedrängt.
O = o Gott: Rede mit Gott und sag ihm, was du brauchst. Das nennt man beten.
P = Pause: Sag deinem Gegenüber, dass du eine Pause/Zeit brauchst.
P = Pardon: Pardon ist das französische Wort für Entschuldigung. Vielleicht möchtest du um Entschuldigung bitten oder eine Entschuldigung annehmen. Ich bin froh, dass ich bei Gott jederzeit um Vergebung bitten kann. Er will vergeben und mir helfen neu zu beginnen.
Macht eine Klassenchallenge und wendet diese Regel eine Woche lang an. Tauscht eure Erfahrungen miteinander aus.
Wenn ihr mögt, könnt ihr die STOPP-Regel zur Erinnerung an die Tafel oder auf ein Plakat schreiben.

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Die Israeliten mussten flüchten. Betet heute für Menschen auf der Flucht. Informationen dazu findet ihr unter https://www.opendoors.de/christenverfolgung/gesichter-der-verfolgung

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