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Montag, 27.07.

1 Samuel 19,10b-17: Gemeinsam den Bibeltext lesen.


Was bisher geschah: Nach seinem Sieg gegen Goliat ist David ein guter Freund von Sauls Sohn Jonatan geworden. David wurde Oberbefehlshaber für die Kampftruppen von Saul und war dabei ziemlich erfolgreich. So erfolgreich, dass die Leute sangen: „1000 Feinde hat Saul erschlagen, doch 10.000 waren’s, die David erschlug.“ (1 Sam. 18,7) Das macht Saul so wütend und eifersüchtig, dass er einen Speer nach David wirft, ihn aber nicht trifft. Deshalb flieht David.
*Michal ist die Tochter von König Saul und die Frau von David.
Obwohl Gott verboten hat, andere Götter zu verehren, haben viele Menschen eine Götterfigur, einen Hausgott, von der sie sich Schutz erhoffen.

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Die SuS werden in Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe bekommt eine Person zugeteilt (König Saul, David, Michal). Sie sollen folgende Fragen, die an der Tafel stehen, beantworten:
- Was tut die Person?
- Wie fühlt sich die Person?
- Warum tut sie das?
Alternativ kann der Text auch nachgespielt werden. Dann evtl. immer wieder kurz die Szene „einfrieren“ (anhalten) und die Spieler fragen, was sie gerade empfinden bzw. warum sie so handeln. Die Antworten könne auch von der gesamten Klasse gegeben werden.

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- Was denkst du: Warum ist Saul so wütend auf David, dass er ihn sogar töten will?
- Was hättest du an Davids Stelle gemacht?
- Zu wem hättest du an Michals Stelle gehalten? Zu Saul oder David? Warum?
- Warst du schon mal in einer gefährlichen Situation? Wie konnte dir geholfen werden?
- Auf wen kannst du dich verlassen?

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Erzähl eine Situation aus deinem eigenen Leben, in der du in Gefahr warst und andere dir geholfen haben. Vielleicht sogar, etwas, wo Gott dir dann durch besondere Umstände geholfen hat.

Oder

Etwas zum Thema Gefahren erzählen:
Das ist eine ganz schön gefährliche Situation, in der David hier ist. Saul will ihn umbringen und David sieht keine andere Möglichkeit, als zu fliehen. Wohin er geht, finde ich logisch: nach Hause. Da fühle ich mich auch sicher. Allerdings war Michal klar, dass er da nicht lange bleiben kann. Sie hilft ihm, ist richtig mutig und stellt sich auf die Seite von David. Ich lebe nicht in so einer großen Gefahr, aber trotzdem gibt es Situationen, die vielleicht auch gefährlich sind, in denen ich mir alleine nicht mehr helfen kann, oder in denen ich einfach nicht mehr weiterweiß. Dann ist es super, wenn andere mir helfen und mir beistehen. Gott weiß immer, wie es mir geht. Und manchmal schickt er mir Menschen, die mir gerade dann helfen, wenn ich es besonders brauche. Oft weiß ich das in diesem Moment noch gar nicht. Gott schenkt ihnen Ideen, auf die ich nicht komme. Oft haben sie Möglichkeiten, die ich nicht habe: Geld, Zeit, Kraft oder auch anderes. Und manchmal ist es auch gut, einfach vor einer Gefahr zu fliehen. Auch das gehört dazu, mich zu schützen. Das ist nicht feige, sondern klug. David hat es mir vorgemacht. Und er war ein starker Kämpfer, der oft Mut bewiesen hat. Er hat dabei auf Gott vertraut. Das will ich auch.

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David ist bekannt dafür, dass er viele Lieder, die Psalmen geschrieben hat. In Psalm 59 lesen wir ein Gebet, dass er genau in diesem Moment geschrieben hat, von dem der Bibeltext berichtet. Lest den Psalm gemeinsam.

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